Aktuelles aus der Pfarrei St. Lucia Stolberg

Wie geht es mit St. Franziskus und St. Hermann-Josef nach dem KIM-Beschluss von 2016 weiter?

2016 wurde im Kirchenvorstand im Rahmen des KIM-Prozesses, der vom Generalvikariat Bistum Aachen den Kirchengemeinden vorgeschrieben wurde, beschlossen, die beiden Kirchen St. Franziskus und St. Hermann-Josef auf „rot“ zu setzen. Diesen Beschluss, der von einer Projektgruppe, bestehend aus GdG-Ratsmitgliedern, Vertretern des Bistums und Kirchenvorstandsmitgliedern erarbeitet worden ist und mehrheitlich befürwortet wurde, hat der GdG-Rat nicht mitgetragen. Das Setzen der Kirchen auf „rot“ bedeutet, dass wir für diese beiden Gebäude keine Zuschüsse seitens des Bistums mehr erhalten.

Damit die Entwidmung der beiden Kirchen umgesetzt werden kann, gibt es neue Vorgaben des Generalvikariates: 10 Punkte Plan: Handreichung zur Profanisierung und Umnutzung von Kirchen und Kapellen im Bistum Aachen, müssen Beschlüsse vom Kirchenvorstand und vom GdG-Rat mit einem tragfähigen Folgeentwurf, was mit den beiden Kirchen geschehen soll, gefasst werden. Das Nutzungskonzept soll die Anliegen der Gemeinden hinreichend berücksichtigen, damit auch in Zukunft das Gemeindeleben dort fortgeführt werden kann.

Außerdem gehört zur Entwidmung der Kirchen die kirchenrechtliche Prüfung, die Zustimmung des Priesterrates und schließlich die Unterzeichnung der Entwidmungsurkunden durch unseren Bischof Dr. Helmut Dieser.

In Bezug auf die Kirche St. Hermann-Josef hat der Kirchenvorstand sich an einer Machbarkeitsstudie für die zukünftige Nutzung der Kirche in Zusammenarbeit mit der Stadt Stolberg beteiligt. Sobald Ergebnisse vorliegen werden diese bekanntgegeben.

Eine Privatinitiative im Rahmen der Machbarkeitsstudie von St. Hermann-Josef hat eine mögliche Nutzungsidee erarbeitet und dem Kirchenvorstand und dem GdG-Rat übergeben. Für die weitere Vorgehensweise ist – wie in St. Franziskus – das oben angeführte Verfahren einzuhalten.

Für St. Franziskus wird sich ein Ausschuss, bestehend aus drei Kirchenvorstandsmitgliedern, drei GdG-Ratsmitgliedern, drei Gemeinderatsmitgliedern von St. Franziskus und dem Pastor, mit der Erarbeitung eines tragfähigen Nutzungskonzepts befassen.

Dieser Prozess soll bis Juni 2021 gemeinsam vom Kirchenvorstand, der KIM-Arbeitsgruppe und dem GdG-Rat abgeschlossen sein und wird von einer Moderatorin des Bistums begleitet.

In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Nutzungskonzepte für St. Franziskus gemeinsam vom Kirchenvorstand, der KIM Arbeitsgruppe und dem GdG-Rat erarbeitet, die sich leider nicht verwirklichen ließen.