Ministrantenwallfahrt nach Rom 2018

Bild Ministrantenwallfahrt
Bild Ministrantenwallfahrt
Do, 13. Sep 2018
Elisabeth Johnen

Ministrantenwallfahrt nach Rom 2018

Genau, heute vor zwei Wochen hieß es: „Wir sind dann mal weg!“ und wir dürfen mit Freude verkünden: „Wir sind wieder da, Sie haben uns zurück!“ Zunächst möchten wir uns nochmals im Namen aller 9 Ministranten und Betreuer bei Ihnen bedanken. Denn Sie haben uns unter anderem mit Ihren Spenden, Postkartenbestellungen, bei denen wir natürlich hoffen, dass alle Karten angekommen sind, und den stillen Gebeten unterstützt.

Vielen herzlichen Dank.

Wie immer bei tollen Ereignissen vergeht eine Woche wie im Flug. Doch wir haben auf unserer Wallfahrt in die ewige Stadt viel erlebt, gesehen und mit in die Heimat gebracht.

Zu den besichtigten Sehenswürdigkeiten gehören der Petersdom, das Kolosseum, der Trevi-Brunnen, das Pantheon, der Palatin und viele weitere berühmte Bauwerke in Rom, die wir gemeinsam besucht und besichtigt haben.

Zu den erlebten Ereignissen gehört auf jeden Fall die Papst-Audienz auf dem Petersplatz mit 70.000 anderen Ministranten aus der ganzen Welt, allein 55.000 davon aus Deutschland. Es ist ein Moment, den kein Messdiener, der dabei war, je vergessen wird. Ein Beispiel: Alle Länder, die an der Wallfahrt teilgenommen haben, werden einzeln aufgerufen und bejubelt. Doch bei der Deutschen Flagge ist dann der gesamte Petersplatz dabei, es gibt kein Halten mehr. Zudem wurden alle deutschen Bistümer einzeln, mit ihrer jeweiligen Teilnehmerzahl und der begleitenden Geistlichkeit vorgelesen, was für ein Privileg! Eine andere Situation: Der Papst fährt auf den Petersplatz und alle singen gemeinsam das Mottolied, ziehen ihre Pilgertücher aus und winken Papst Franziskus zu.

Einfach gigantische Gänsehautmomente.

Zu den mitgebrachten Sachen zählen natürlich die Souvenirs, aber ganz bestimmt auch das Pilgertuch, das für jeden von uns in dieser Woche zu etwas ganz Besonderem geworden ist.

„Suche Frieden und jage ihm nach“ wurde in dieser Woche mehr als nur spürbar, denn man hat Menschen getroffen, die man noch nie zuvor gesehen hat, aber im gleichen Augenblick stellte man fest: „Hey, die haben die gleiche Leidenschaft wie wir / ich: sie ministrieren!“ Und schon waren alle Grenzen und kulturellen Unterschiede verschwunden.

Ein tolles Gefühl.

Und dieses Gefühl möchten wir auch hier bei uns in der Gemeinde feststellen, wenn neue Gemeindemitglieder aufgenommen werden. Diese neuen Mitglieder haben wie Sie dasselbe Ziel: Die Begegnung mit Gott.

Aus diesem Grund setzten alle Messdienerinnen und Messdiener, die aus der ewigen Stadt zurückkehrten ein Zeichen für Frieden und Akzeptanz.

Und so möchten wir den göttlichen Frieden, den wir in der vergangenen Woche in Rom erfahren haben in unsere Gemeinde tragen und an Sie weitergeben.

Suchen Sie Frieden und jagen Sie ihm nach!

Vielen Herzlichen Dank

Justin Gottfried (Messdiener in Herz Jesu)